August Rode b. 22 Dezember 1751 d. 16 Juni 1837
| Sippe (bei der Geburt) | Rode |
| Geschlecht | männlich |
| Gesamter Name (bei der Geburt) | August Rode |
| Eltern
♂ Johann August Rode b. < 1751 ♀ Sophie Eleonore ? (Rode) b. 7 September 1710 d. 16 September 1779 | |
| Wiki-page | wikipedia:de:August_von_Rode |
Ereignisse
22 Dezember 1751 Geburt: Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt
16 Juni 1837 Tod: Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt
Anmerkungen
August Rode, seit 1803 August von Rode (* 22. Dezember 1751 in Dessau; † 16. Juni 1837 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller, Beamter und Politiker.
August Rode wurde 1751 als zehntes und letztes Kind der Sophie Eleonore Rode, einer früheren Geliebten des „Alten Dessauers“ Leopold I. von Anhalt-Dessau, und des Hof- und Amtsrats Johann August Rode geboren. Er war Halbbruder des Offiziers und Militärschriftstellers Georg Heinrich von Berenhorst (1733–1814). Nach der Schulzeit in Dessau studierte er 1768 - 1771 in Halle und Leipzig Jura, Latein, Mathematik, Physik, Geschichte und Französisch. 1771 wurde er Hoflehrer des Grafen Franz von Waldersee, eines illegitimen Sohnes des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau. Nach der Gründung des Philanthropinums in Dessau 1774 wurde er dort Mitarbeiter Johann Bernhard Basedows. 1787 wurde Rode von Leopold III. zum Hofrat ernannt und mit der Führung seiner Privatkorrespondenz und des Kabinett-Protokolls betraut. Er begleitete den Fürsten auf den meisten seiner Reisen ins In- und Ausland. 1795 erhielt er den Titel Kabinettsrat. 1803 erhob ihn Friedrich Wilhelm III. von Preußen auf Bitten Leopolds III. in den Adelsstand. 1807 wurde er zum Geheimen Rat, 1810 zum Wirklichen Geheimen Rat ernannt. 1813 wurde Rode von Leopold III. in Unehren entlassen, nach dessen Tod 1817 aber rehabilitiert und von Herzog Leopold IV. Friedrich von Anhalt-Dessau mit der Zusammenführung verschiedener herzoglicher Büchersammlungen zu einer öffentlichen Bibliothek und deren Oberaufsicht betraut.
