Ilse Pröhl b. 22 Juni 1900 d. 7 September 1995
Aus Rodovid DE
| Sippe (bei der Geburt) | Pröhl |
| Geschlecht | weiblich |
| Gesamter Name (bei der Geburt) | Ilse Pröhl |
| Eltern
♂ Friedrich Pröhl [Pröhl] d. 13 März 1920 | |
| Wiki-page | wikipedia:de:Ilse_Heß |
Ereignisse
22 Juni 1900 Geburt: Hannover
Hochzeit: ♂ Rudolf Walter Richard Heß [Heß] b. 26 April 1894 d. 17 August 1987
18 November 1937 Geburt eines Kindes: München, Deutschland, ♂ Wolf Rüdiger Heß [Heß] b. 18 November 1937 d. 24 Oktober 2001
7 September 1995 Tod: Lilienthal
Anmerkungen
Ilse Heß (* 22. Juni 1900 als Ilse Pröhl in Hannover; † 7. September 1995 in Lilienthal) war die Ehefrau des nationalsozialistischen Politikers Rudolf Heß, die nach dem Zweiten Weltkrieg auch als Buchautorin bekannt wurde.
Ilse Pröhl stammte aus einer nationalkonservativen Familie. Sie war eine von drei Töchtern des sehr wohlhabenden Mediziners und Arztes Dr. Friedrich Pröhl aus Hannover und dessen Frau Elsa, geb. Meineke. Sie hatte zwei Schwestern, Inge und Irmgard; letztere heiratete den bekannten Heldentenor Paul Beinert. Der Vater wurde während des Kapp-Putsches getötet. Die Mutter heiratete dann den Porträtmaler Carl Horn, der in Bremen Direktor der Kunstakademie war.
Im April 1920 lernte Heß in einer Münchener Pension die Studentin Ilse Pröhl (1900–1995) kennen. Pröhl fühlte sich von Anfang an zu Heß hingezogen, doch dieser ließ sich nur zögernd auf eine Beziehung ein. Er vertröstete sie über Jahre hinweg und ging Intimitäten aus dem Weg.
Von Großeltern zu Enkelkinder
Hochzeit: ♀ Elsa Meineke (Pröhl, Horn)
Tod: 21 Januar 1945, Bad Obendorf
Hochzeit: ♀ Ilse Pröhl
Tod: 17 August 1987, Berlin-Spandau

